Mikwe in Sötern

Bevor in Sötern eine Mikwe gebaut wurde, befand sich das Bad wahrscheinlich im Keller der Synagoge. Als Frauenbad sollte ein kleines Gebäude nach dem Vorbild des Badehauses in Blieskastel errichtet werden. Georg Sender stellte unentgeltlich einen Bauplatz zur Verfügung. Im Mai 1841 wurde ein Unternehmer mit dem Bau einer Mikwe beauftragt. Im Oktober 1841 wurde die Mikwe fertig gestellt. In einem kleinen Vorraum befand sich ein Ofen mit dem Heizkessel, daneben lag die Badestube mit einer hölzernen Badewanne, die in den Boden eingelassen war.

Das Gebäude wurde, nachdem es verkauft worden ist, als Stall und Abstellraum genutzt. Obwohl es 1989 unter Denkmalschutz gestellt wurde, hat man es im Dezember 2005 abgetragen.

Advertisements