Friedhof in Gonnesweiler

Nach jüdischer Tradition ist ein Friedhof ein Ort der Ewigkeit, dessen Frieden niemand stören darf. Bei den Christen gibt es die Tradition, die Gräber mit Blumen zu schmücken. Im traditionellen Judentum hingegen ist dies nicht üblich, da Blumen etwas Vergängliches sind. Man legt zum Gedenken und als Zeichen der Verehrung kleinere Steine auf die Gräber

Der jüdische Friedhof in Gonnesweiler wurde um 1800 angelegt. 21 Gräber sind heutzutage nur noch sichtbar, da viele in der NS- Zeit geschändet und zerstört worden sind. Im Jahre 1932 wurde der Friedhof noch vergrößert und ist neu eingefriedet worden. Die letzte bekannte Beerdigung soll 1940 von Helene Heymann gewesen sein, ihr Grabstein ist jedoch leider nicht mehr vorhanden.

 

Gedenktafel auf dem Friedhof
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